Baustellen der Stadt Bad Tölz
Baustellen der Stadt Bad Tölz
Über die Instandhaltung von städtischen Liegenschaften und kleineren Baumaßnahmen hinaus entscheidet der Stadtrat über die Durchführung von mittleren und größeren Bauprojekten. Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Maßnahmen der Stadt Bad Tölz:
Interimsbau an der Grundschule am Lettenholz
Ab September gilt in Bayern ein Rechtsanspruch auf kostenfreie Ganztagsbetreuung an Grundschulen, zunächst beginnend ab Jahrgansstufe 1.
Sowohl an der Jahn-Grundschule als auch an der Südschule reichen die Kapazität aktuell für die zu erwartende Anzahl der Anmeldungen zu OGTS. In der Grundschule am Lettenholz war zuletzt das räumliche Angebot schon für die Mittagsbetreuung zu beengt. Da die Schule aus dem Jahr 1958 mittelfristig nach einem noch zu erstellenden Gesamtkonzept erneuert werden muss, hat sich der Stadtrat entschieden, zunächst durch eine Interimslösung den Bedarf zu decken.
Dass der Rechtsanspruch auf OGTS kommt, war schon länger angekündigt. Allerdings hat der Freistaat erst im März die Ausgestaltung des Gesetzes näher erläutert. Damit konnte der Auftrag für den Erweiterungsbau mit zwei Gruppenräumen, einem Speisesaal mit Ausgabeküche, Sanitäranlagen sowie einem Büro für das Personal nicht vor April erteilt werden. Eine überdachte Terrasse ergänzt das Konzept.
Kosten für das Interimsgebäude: voraussichtlich 1,1 Millionen Euro, zuzüglich Ausstattung, Tiefbauarbeiten, Haustechnik und Freilaanlagen.
Nutzfläche: 255 Quadratmeter
Nutzungsdauer: zirka 10 bis 15 Jahre
Erweiterung des Kurhauses
In der Stadtratssitzung am 28.9.2021 wurde eine Machbarkeitsstudie über die Erweiterung des Kurhauses vorgestellt. Einstimmig wurde beschlossen, der Studie des Büros Dantele zu folgen.
Im November 2021 trafen sich Mitglieder des Stadtrates gemeinsam mit Vertretern des Verwaltung im Kurhaus und im Kleinen Kursaal. Hier wurden die Erfordernisse für einen Ausbau des Kurhauses in Verbindung mit einer notwendigen Erweiterung detailliert erörtert sowie die Grundüberlegungen der Machbarkeitsstudie nochmals bestätigt. Im Resultat wurde das weitere Vorgehen überlegt: Sinnvoll wäre es, in einem ersten Schritt die Erweiterung des Kurhauses mit Tiefgarage zu realisieren. Teilweise begleitetend, überwiegend jedoch im Anschluss sollte dann ein Umbau im Kurhaus durchgeführt werden. Als Ziel wurde überlegt, die Nutzungen, die bisher im Kleinen Kursaal stattfinden, in das neue Veranstaltungszentrum im Kurhaus zu verlagern, so dass dann zu gegebener Zeit über die weitere Nutzung des Gebäudes am Vichyplatz entschieden werden könnte; über eine Vermarktung auf Basis einer Konzepterstellung oder Konzeptvergabe kann dann ebenfalls entschieden werden.
Auch die Fassadengestaltung des Erweiterungsbaus wurde thematisiert; sollte dieser Nebenbau erfolgen, dann muss in jedem Fall die Besonderheit des von Gabriel von Seidl gestalteten Kurhauses mit seiner Fassade weiterhin im Vordergrund stehen. Da der Wunsch geäußert wurde, hierfür mehrere Alternativen zur Wahl zu haben, wurde ein VgV-Verfahren beschlossen: Ziel war es, fünf Planungsbüros zur Abgabe unterschiedlicher Vorschläge für die Fassadengestaltung aufzufordern. Dies ist zwischenzeitlich erfolgt, eine Vergabe der Planungsleistung ist im Oktober 2022 erfolgt.
Damit wird nun eine erste Vorplanung über einen möglichen Erweiterungsbau im Hang neben dem Kurhaus erstellt. Erst wenn diese vorliegt, kann eine Kostenschätzung abgegeben werden. Damit wird der Stadtrat aller Voraussicht nach darüber entscheiden, ob und in welchem Umfang die Maßnahme durchgeführt werden.
Dachsanierung DAV Kletterhalle
Das Dach der DAV Kletterhalle wird saniert. Dazu ist voraussichtlich ab Anfang März bis Mitte Mai 2026 die Durchfahrt von der Straße Am Sportpark zum Parkplatz vor dem Hallenbad gesperrt; in diesem Bereich wird der notwendige Baukran errichtet.
Der Parkplatz kann über die den Zubringer Prof.-Max-Lange-Platz angefahren werden.
Der Betrieb in der Kletter- und Boulderhalle ist von dieser Baumaßnahme nicht betroffen.



